Monatsarchiv für September 2008

Re: Mal ehrlich, wer von euch fährt viel mit der Bahn?! - Bahn erweitert Online-Service zum Fahrpl…

Dienstag, den 30. September 2008

bahnußer im Nahverkehr, wo man kaum ne Alternative hat, fahre ich mit
> der Bahn. Wobei ich mich dann auch immer frage, wie man bei gerade
> mal 25 innspiel/1958-review-freikarten-saentis.html”>Minuten Fahrzeit sich 10 Minuten verspäten kann…
Ich bin bis jetzt in 2003 für 4298 Euro Bahn Gefahren (ist zumindest
mein Bahncomfort-Punktestand).
Fast hätte sich die 5000-Euro-Netzkarte gelohnt (1. Klasse).
Warum ich Bahn fahre?
Ich bin oft von Konstanz nach Hannover unterwegs.
Ergebnis:
a) Zug:
Hin- und zurück mit BahnCard 50 First: 145 Euro. Für ca 1500 km!
Zeit: 6 Stunden 50 Minuten. Dass es so langsam ist liegt am
Bummelzug von Konstanz nach Offenburg, aber was solls, es gibt
Bücher, Notebooks und GPRS.
b) Auto:
A81 bis Würzburg dann A7 bis Hannover.
Ab Würzburg > 10 Baustellen mit 80 km/h und Blitzkästen.
Mindestens 3 Staus.
Ich hab das letzte Mal mittags bei sehr schneller Fahrweise
(allerdings
ohne Lichthupe und rechts überholen, solche Menschen ekeln mich
an)
5 Stunden und 30 Minuten gebraucht. Ich war gestresst und das ist
die
reine Fahrzeit. Die dreivierstelstunde Pause an einer
Autobahnrast-
stätte nicht mit eingerechnet (das Mercedes-Navi-System trennt das
schön sauber ;-) ).
Kosten: Verbrauch 10,4 l/100km, also 1478 km ergeben (hin/zurück)
153,7l.
Oder bei einem Spritpreis von durchschnittlich 1 Euro 20: 184
Euro.
Autoabschreibung und Verschleiss nicht eingerechnet.
c) Flugzeug:
Mit Hahn Air nach Hamburg von Friedrichshafen aus.
Dauer: 1 Stunde 40 Minuten.
In Friedrichshafen reicht es wenn man 20 Minuten vorher kurz
reinrennt
und in die “Turnhalle” schreit ich komme noch ;-) In Fuhlsbüttel dann Bus bis Hbf, und dann mit dem Zug nach
Hannover.
Dauer: Ca 1 Stunde 30 - 2 Stunden, je nachdem welchen ICE man nach
Hannover bekommt.
Man muss früh buchen für einen gescheiten Preis, ansonsten ist
Lufthansa mit 800 Euro fällig.
Gesamtdauer: Mit Hängen und Würgen vielleicht 4 Stunden - nur man
muss
ja auch noch nach Friedrichshafen kommen. Also um den See rum oder
Autofähre Meersburg. Geht ca 45 Minuten. Vorteil: none.
Pascal

Re: Mal ehrlich, wer von euch fährt viel mit der Bahn?! - Bahn erweitert Online-Service zum Fahrpl…

Dienstag, den 30. September 2008

bahn Bestimmt 10.000 km im Jahr Da ich keinen Führerschein bekomme
(sehe zu schlecht) wohl auch noch die nächsten Jahre.
Würde ich das niederschreiben, was ich in den letzten 13 Jahren
Bahnfahrt erlebt habe, könnte ich mehrere Bücher füllen.
Die größten Ärgernisse:
1. Überfüllte Züge. Wer einmal mit ansehen musste wie Leute aus
lauter Verzweiflung in den Gang urinieren, weil sie im völlig
überfüllten Zug nicht mehr zum WC kommen, weiß was ich meine. Ich
kenne eine Strecke (Hof - Nürnberg) Wo sich die Situation seit zehn
Jahren nicht geändert hat. Oft ist der Zug bereits im Abfahrtsbahnhof
so voll, das alle weiteren Passagiere, die an anderen Bahnhöfen
zusteigen wollen im Gang stehen müssen. Reservierung ist nicht
möglich da Regionalexpress.
Abhilfe der Bahn. Keine. Problem wird seit Jahren ignoriert obwohl
Bedarf besteht. Die ständige Überlastung der Züge durch die
Überbelegung hat dazu geführt das bereits nach zehn statt
ursprünglich geplanten zwanzig Jahren alle Züge
(Pendolino-Triebwägen) wegen defektem Fahrwerk ausgetauscht werden
mussten. Kosten: Mehrere Hundert Millionen. Man hätte auch einfach
mehr oder größere Züge fahren lassen können, aber man pfercht ja
lieber doppelt so viele Leute in einen Zug.
2. Der kranke Fahrplan: Besonders schwer scheint die Abstimmung des
Fahrtplans im Nahverkehr zu sein. Beispiel: Erlangen-Nürnberg.
Zweimal pro Stunde verbindet ein Zug Nürnberg mit Erlangen.
Zeitlicher Abstand fünf Minuten(!). Beide Züge kommen in Erlangen
spät genug an, das bereits alle Busse vom Bahnhof weg sind und man ne
Halbe Stunde warten darf.
Oder versucht mal an nem Wochenende aus einer beliebigen deutschen
Großstadt nach 23:30 nen Zug nach Hause zu nehmen. (Ihr wart auf nem
Konzert oder im Musical und wollt nach Hause) Tja da hat man meist
Pech. Entweder man nimmt den schweineteuren Nachtzug oder man wartet
bis früh um fünf. Übrigens nicht im Bahnhof, da die Bahn, die
Bahnhofsmission ja nicht mehr im Bahnhof duldet und Wartesäle selbst
in München oder Stuttgart gerade mal zehn Leute fassen.
Verbindungen die regelmässig zehn Minuten Verspätung haben, weil der
FFahrplan schlecht getimt ist sind an der Tagesordnung.
3. Tarifänderungen immer zu Ungunsten der Kunden. Siehe Ersatz von RE
durch IC, IR durch IC, IC durch ICE. Dabei werden hier allerdings nur
die Kennzeichen im Fahrplan ausgetauscht aber die Züge bleiben die
gleichen. Eine Verbindung wurde dieses Jahr vom RE zum IC es fährt
hier aber immer noch der selbe klapprige alte Zug. Bahncard wird erst
abgeschafft, dann teurer
etc. pp.
Würde man mir einen Führerschein geben würde ich vermutlich nie
wieder Bahn fahren.
MfG
Jeff

Re: Bin nach langer Zeit mal Bahn gefahren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Montag, den 29. September 2008

bahnm, Da hast Du Pech gehabt. Ich bin sowohl beruflich als auch privat
> extrem viel mit der Bahn unterwegs und grössere Verspätungen sind
> definitiv kein Thema (ansonsten hätt’ ich mit den Kunden ein
> unlösbares Problem). Mag sein, dass ich in der CH besonders
> zuverlässig durch die Gegend rutsche, ich denke aber, dass ein
> einzelnes Beispiel kaum repräsentativ ist.
Stimmt. Ein einzelnes Beispiel nicht, aber ich habe mit der Bahn in
DE leide rauch oftmals schlechte Erfahrungen gemacht und kenne auch
die Bahn in CH (erste Sahne!).
Ich bin z.B. vor zwei Wochen zuletzt von Delmenhorst (bei Bremen)
nach Hamburg gefahren. In Delmenhorst war alles gut, in Bremen kam
der IC wegen Bauarbeiten 10 Minuten zu spät (noch nicht so tragisch)
und musste wegen weiterer Bauarbeiten weitere 10 Minuten auf freier
Strecke arbeiten.
Als wir kurz vor Hamburg standen, kam die Durchsage, dass es dem
Zugpersonal sehr leid täte, aber der Anschlusszug nach Kiel dürfe
leider nicht warten, man werde ihn wohl um 1-2 Minuten verpassen.
Wohlgemerkt, es ging wirklich nur darum, einen Zug 5 Minuten länger
am Bahnsteig stehen zu lassen, damit unsere Umsteiger mit dem letzten
Zug nach Kiel fahren konnten. Der nächste fuhr dann aber “schon” 2
Stunden später um kurz nach 2 Uhr nachts!
Ich hätte die letzte S-Bahn kriegen müssen und bin somit Nachtbus
gefahren.
Im Gegensatz dazu folgendes Erlebnis: Ich habe mal ein paar Monate in
einem Projekt in der Schweiz gearbeitet und musste zum Flughafen ca.
1,5 Stunden Bahn fahren. Leider gabe es auf der Strecke vor meinem
Abfahrtsbahnhof leichte Probleme, so dass der Zug mehr als 15 Minuten
verspätet gewesen wäre. Statt wie bei uns nichts weiter zu tun, kam
nach
vielen Entschuldigungen über Lautsprecher (habe ich selten in DE
erlebt, dass man sich entschuldigt) ein alter aber funktionsfähiger
Ersatzzug reingerollt und ich war pünktlich bei meinem Flug.
Sehr schlau finde ich auch, dass die SBB (Schweizer Bundesbahn) in
jedem Bahnhof einige Minuten Halt EINPLANT, so dass man diese
Wartezeit bei Verspätungen einfach verkürzt und so noch eher wieder
Verspätungen aufholen kann. Auch die Züge mit denen ich gefahren bin
haben mich recht stark beeindruckt. Perfekte Federung, klimatisiert,
sehr leise und sauber. Mittlerweile sind unsere Züge in DE damit
vergleichbar, damals war aber höchstens der ICE damit vergleichbar.
So, genug Offtopic-Geschreibsel.
Christoph

Re: Mal ehrlich, wer von euch fährt viel mit der Bahn?! - Bahn erweitert Online-Service zum Fahrpl…

Sonntag, den 28. September 2008

bahne auf knapp 600 - 700km im Monat.
Wichtigster Kritikpunkt ist in meinen Augen, die schlechte Anbindung
ans Umland, Fankfurt-Leipzig kein Problem, wehe aber eine kleine
Gemeinde 20 km vor Frankfurt und eine kleine Gemeine 40 km vor
Leipzig 4x Umsteigen und jedes Mal 20 Minuten weg. Im Auto 3 Stunden
und ein Bißchen, Zug 6 Stunden (!).
Und wenn ich Lese, “nun kann man die 100 meist befahrenen
Auslandsstrecken berechnen”, dann frage ich mich wie das früher ging.
Anfang der neuziger Jahre habe ich regelmäßig Fahrkarten für Rußland
gekauft, zT sogar in Rußland, da wurden die Tarifkilometer genommen
mit einem Faktor multipliziert, entsprechende Zuschläge (D,
Reservierung usw) und schon stand der Preis fest, konnte man OHNE
jede Rechneranbindung machen. Heute dagegen, kauf mal eine Fahrkarte,
wenn Du den Zug nicht weißt, Differenzen von 5% sind an der
Tagesordnung, mit der treffenden Begründung bei Benutung von Zügen
der Kategorie A wird die Fahrstrecke angegeben, die der Kat A Zug
benutzt werden kann, bei Kat B Zügen nur die Fahrstrecke. Fragt mich
nicht was es bedeutet. Aber selbst das kann mein PC mit Hafas OHNE
Internetanbindung erledigen, was ist also so neu dran? Oder hat man
es endlich geschafft sich von der Preisreform 2002 zu erholen
Die Bahn sollte wieder zu einem simplen

Re: Die Bahn ist geil!!! I love Mehdorn

Sonntag, den 28. September 2008

href=”http://www.vmt-kritiker.de/die-kritik-am-verbundtarif-ist-breit-aufgestellt/”>bahnk, wir Tommys sind auch keine Helden mehr :) Ja, kann man nach eurem Irak-Einsatz laut sagen.
> Aber für die Deutsche Bahn muss endlich mal
> eine Lanze oder zwei gebrochen werden.
> Die Bahn ist das beste und umweltfreundlichste
> was es gibt.
Es mag sein, dass sie Umweltfreundlich ist, jedoch ich bin
Fernpendler
(KA<->DA) und ich werde jetzt meine Jahreskarte zurück
geben und in Zukunft eine Fahrgemeinschaft machen. Die spart mir in
der Regel 60-90 Minuten pro Tag.
> Aber was will man machen in einem Raserland der Schumis…
Es hat nichts mit rasen zu tun, sondern mit Verspätungen und mit der
Tatsache, dass die Bahn nicht von Haustür zu Haustür fahren kann.
> DAS IST DOCH SCHULD an den DRECKIGEN 19EUR Billigfliegern.
Da hast du natürlich recht, die Subvention von Flugbenzin ist eine
Sauerei.
> Eine Fahrt von Köln nach Frankfurt mit ICE ist
> tausendmal schneller und gemütlicher als der Flyer.
Flüge innerhalb Deutschlands sind immer fragwürdig, jedoch hat das
Flugzeug den Vorteil, dass es nur zu 100 % besetzt sein können.
> Euer Problem in Deutschland ist, das ihr alles privatisieren wollt
> und die Macht korrupten und unfähigen Manager überlasst.
Na, dass haben wir doch von den Amis und den Tommys gelernt.
> in diesem Sinne Wacht auf Deutsche, hört die Signale…
Die Tommys sollten froh sein, dass die Deutschen nicht aufwachen
BBF

Keine Steuergelder mehr für die Bahn - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Samstag, den 27. September 2008

bahn schon Subventionen streichen, dann bitte bei der Bahn anfangen!
Warum zu Hölle braucht die Bahn eine neue Strecke für zig Milliarden
von Köln nach Frankfurt, nur um eine Stunde schneller zu sein.
Gleichzeitig erhöhen sie die Fahrpreise für den Nahverkehr, wo die
Bahn noch am meisten Sinn macht.
Was erlaubt sich eigentlich die Bahn, wenn sie Steuern auf auf
Kerosin fordern.
Wenn ich nicht Konkurenzfähig bin, muss ich mein Produkt überdenken,
nicht von anderen fordern ihrs künstlich zu verteuern.
Und zum besten Argument: Umweltschutz - Schaut euch mal den
Energieverbrauch der Bahn pro Kopf an. So toll ist der auch nicht.
Wenn man da mit einem normalen Auto zu dritt fährt, kommt man besser
weg. Zusätzlich ist man um einiges mobiler.
von den Verspätungen mal ganz zu schweigen.
Und wenn ich schon 2 Wochen vorher buchen soll, dann ist auch klar,
wem die Bahn konkurrenz machen will: Dem Flugzeug, nicht dem Auto.
Also liebe Regierung, ihr seid immer noch Hauptaktionär. Bitte seid
so konsequent, wenn ihr schon eine Ökosteuer machen müsst, auch für
Alternativen zu sorgen.
Macht lieber Benzin billiger, als neue sinnlose Bahnstrecken zu
bauen.
Vielleicht wirds ja besser, wenn die Bahn endlich mehr privatisiert
wird.

Mal ehrlich, wer von euch fährt viel mit der Bahn?! - Bahn erweitert Online-Service zum Fahrpl…

Donnerstag, den 25. September 2008

Außer im Nahverkehr, wo man kaum ne Alternative hat, fahre ich mit
der Bahn. Wobei ich mich dann auch immer frage, wie man bei gerade
mal 25 Minuten Fahrzeit sich 10 Minuten verspäten kann…
Meiner
Meinung nach ist die Bahn einfach zu teuer (ich sag nur
www.mitfahrgelegenheit.de und www.mitfahrzentrale.de) und zu
unflexibel.
Das neue Angebot, dass man in der Zielstadt auch öffentliche
Verkehrsmittel nutzen kann, hab ich schon lange vorgeschlagen. Aber
auch hier Kritik: Warum nur für bahncard-besitzer und warum nur in
der Zielstadt und nicht auch schon im Heimatort. Ab einer gewissen
Gesamtstrecke sollte man das doch erwarten können…
Hinzu kommt dass die Bahn einfach unflexibel ist: Auf der Strecke,
auf der ich öfters unterwegs bin, fährt meine letzte Bahn gegen 17:30
ab. Später habe ich keine Anschlußzüge. Fährt man mit dem PKW erst
20:00 los, ist man trotzdem noch früher am Zielort (bei ca. 60%
Land-/Bundesstraße und 40%Autobahn) und das nicht nur mit einem
sportwagen am limit.
Und jedes mal, wenn ich mit der bahn fahre (abgesehn vom nahverkehr)
geht etwas schief: Schienenersatzverkehr, Anschlußzugverpasst,
geänderte Fahrpläne (unter www.bahn.de nicht ersichtlich gewesen)
usw…
Ich bin mittlerweile soweit, dass ich die Bahn meide, wo es nur
geht…

Re: Bin nach langer Zeit mal Bahn gefahren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Donnerstag, den 25. September 2008

bahnallo,
>
> mit Verlaub: Ich kann das nicht bestätigen. Ich bin bis letzte Woche
> mit der Bahn zwischen dem Ruhrgebiet und Hamburg gependelt, hatte
> selten mehr als 5 Min. Verspätung
Ich fahr öfter von Frankfurt nach Hannover und Hamburg bzw. nach
Freiburg. Und da sind Verspätungen von 5-10 Minuten die Regel und bis
zu
30 Minuten keine Ausnahme. Wenns nach Norden geht, dann holt der
Zug üblicherweise zwischen Göttingen und Hannover wieder ein wenig
auf (schönen Gruß an die Oberleitungen, die werden bei dem dann
nötigen Tempo ordentlich beansprucht) und kommt mit um die 5 Minuten
Verspätung an. Nach Süden raus geht das mangels Schnellstrecke nicht,
da wird die Verspätung zwischendrin eher noch größer.
Und wenn auf der Strecke mal wieder eine Weiche bricht oder eine Lok
den Geist aufgibt weil die Bahn an der Wartung spart, dann ist
sowieso im ganzen Netz Essig.
> (mach DAS mal bei DER Strecke mit DER Pünktlichkeit mit dem Auto nach),
Ich bin doch nicht bescheuert. Auto ist auf meinen bevorzugten
Strecken langsamer als die Bahn (wenn man nicht grade nachts um zwei
fährt). Und bei der Bahn muß ich nicht selber fahren sondern kann die
Zeit mit was sinnvollem oder unterhaltsamen rumbringen.
Gefallen muß es mir trotzdem nicht, wie die Bahn AG ein eigentlich
sinnvolles Verkehrsmittel abwirtschaftet, oder?
Und sag jetzt bloß nicht, ein wirklich attraktives Bahnangebot ist
nicht machbar. Um sowas zu sehen mußt Du nur mal in die Schweiz
schauen.

Re: Bin nach langer Zeit mal Bahn gefahren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Donnerstag, den 25. September 2008

>
> Was soll ich sagen?
>
>
> Druck mir ein OnLine Ticket zu Hause aus. Denk mir: Klasse das.
>
> Komm am Bahnhof an.
> Zug hat 5 min Verspätung (Abfahrt)
> Zug hat 10 min Verspätung (Abfahrt)
> Zug hat 20 min Verspätung (Abfahrt)
> Zug kommt 25 min später an als er abfahren sollte.
>
> Klar erwische ich nicht mehr den Anschluß ICE
>
> Soll ganz woanders in nen anderen ICE steigen. Der Bringt mich
> wieder woanders hin, dort nochmal in nen Regionalexpress.
>
> Fazit: Ich muß einmal mehr umsteigen, Plan und Realität
> meilenweit auseinander, komme aber dennoch nur 20 min später
> an.
>
> Würde aber gerne eine Ermäßigung für die 81 EURonen die ich
> berappt habe sehen.
> ———–
>
> Anderes Beispiel: Nürnberg<->Prag fahre ich alle 14 Tage.
> 3 Stunden. Bahn: 5 Stunden. Super ey. Nein danke.
Hm, Da hast Du Pech gehabt. Ich bin sowohl beruflich als auch privat
extrem viel mit der Bahn unterwegs und grössere Verspätungen sind
definitiv kein Thema (ansonsten hätt’ ich mit den Kunden ein
unlösbares Problem). Mag sein, dass ich in der CH besonders
zuverlässig durch die Gegend rutsche, ich denke aber, dass ein
einzelnes Beispiel kaum repräsentativ ist.
Mich interessiert vielmehr die Tatsache, dass der (Fernverkehrs-) Zug
das einzige Verkehrsmittel ist, dessen Durchschnittsgeschwindigkeit
ständig besser wird. Auf der Strasse und in der Luft kann man von
sowas nur träumen. Die für mich relevanten Strecken werden in den
nächsten 1, 3, 8 (?) Jahren moderat bis gewaltig verbessert (was die
Geschwindigkeit angeht), so dass ich im Mainstream-Bereich befürchten
muss, morgens um 07.30h nur noch mit Reservation einen Sitzplatz zu
finden (das ist ok, in der Regel macht man ja keine Fahrt ins Blaue).
Es steht ausser Frage, dass die Bahn im Komfort noch zulegen kann
(bequemere Sessel, Strom für Notebooks, evt. Internet), aber schon
heute beobachte ich wie entnervte Kollegen ihren S-Klassewagen zu
Hause stehen lassen und *arbeitend* per Bahn zum Kunden fahren. Damit
sowas möglich ist, muss man sich ein bisschen auskennen (Fahrpläne,
Bahnhöfe, Nahverkehr, Taxi), so dass die einzelne Zugfahrt, die Du
beschrieben hast, tatsächlich nicht sehr attraktiv ist. Ich denke
aber, dass man bei anderen Verkehrsmitteln sehr ähnlich dasteht.
cqvv

Bahn… - Die Bahn ist nichtmal mehr umweltfreundl…

Mittwoch, den 24. September 2008

>
> > Hätte die Bahn diesen “Wahn” nicht wäre sie nicht mal annähernd eine
> > Konkurenz für die Flieger. Strecken wie München-Frankfurt,
> > Berlin-Hannover, Hamburg-Frankfurt, etc. kann man fliegen oder mit
> > der Bahn fahren - der Zeitaufwand ist ähnlich, da man beim fliegen
> > den Weg zum Flughafen und Wartezeiten einrechnen muss. Gäbe es keinen
> > 250km/h ICE wäre der Flieger wesentlich schneller…
> > Also dieser “Wahn” macht durchaus Sinn zu mal die Flieger nicht
> > wesentlich teurer sind als die Bahn.
>
> Das ist doch schon im Ansatz falsch. Sollte die Bahn nicht eine
> akzeptable und kostengünstige Konkurrenz zum Individualverkehr sein?
> Weshalb sollte die Bahn mit dem Flufverkehr konkurieren sollen? Das
> macht doch herzlich wenig Sinn.
Das ist die Frage ob das Sinn macht. Es ist allerdings nun mal so das
ich auch von München nach Frankfurt mit dem Auto zwischen 3-5h
brauche je nach Verkehr bzw. Tageszeit (geht auch schneller…) -
wenn die Bahn nicht schneller oder mindestens genau so schnell wäre
würde ich damit nicht fahren, schließlich will ich den Tag irgendwie
sinnvoller nutzen als mit rumsitzen im Zug/Auto/Flugzeug. Ich denke
schon das die Bahn mit dem Flieger konkuriert.
> Im Übrigen sind Flüge von und nach Frankfurt unverhältnismässig
> teuer.
Naja also ich fliege für 110