Monatsarchiv für Juli 2008

Re: die bahn sollte vor sich selbst warnen - Bahn warnt vor Nepp mit Telefonauskunft

Donnerstag, den 31. Juli 2008

> Aber der Verkäufer im Handel steht auch den ganzen Tag rum und
> beantwortet Fragen zum Kauf einer Waschmaschine und verlangt kein
> Geld für die Beratung (die natürlich im VK einkalkuliert ist; aber
> ich kann ihn so lange belästigen wie ich es für nötig halte.
Deswegen würd ich mir die auch eher bei Walmart und Co. holen (bei
ALDI gabs bis jetzt noch keine…).
> > Die Bahn hat eine(sogar recht gute) Auskunft ins Netz gestellt,
> > die jeder kostenlos benutzen kann.
>
> Erzähle das mal meiner Oma; die wird sich nicht mehr mit Internet
> auseinander setzen wollen. Ausserdem gibt es regionale Angebote die
> im Internet nicht zu finden sind (z.B. ‘Bäderticket’ im berliner
> Raum). Da bleibt entweder anrufen oder sich in die langen Schlangen
> am Schalter einreihen :-( Die Oma würd ich an den Schalter schicken. Die nötige Zeit dazu hat
sie ja (wobei ich mir auch gut vorstellen könnte, dass man die am
Telefon braucht…).

Re: Nur bekloppte fahren mit der Bahn - Online-Kauf von Bahn-Tickets gestört

Mittwoch, den 30. Juli 2008

> Jo, aber eins hast du vergessen: Bahn fahren ist nicht cool :) Ich
> bin Gemüsehändler, Schule war ich auch, aber Auto fahren kann ich
> viel besser, die Tussen stehen auf mein Auto. Und mit Auto zum
> Zigarettenautomaten is cool, besser als 10 Meter laufen. Und ich
> fahre auch besser Auto mit 3,8 und 2 Joints als andere laufen, weil
> ich habe großes Auto und großen Schwanz, und Sozialamt zahlt alles,
> weil ich dann ja fleks….ähhhh wie heißt das? Aber bin, auf jeden
> Fall. Will doch mal sehen, wie du mit Bahn vor Disko fährst, und
> Tussen abschleppst, und dann auch noch im Suff an den nexten Baum
> fährst.
Hey, das ist krass. Aber ich habe 3er Bö Öm Wö Caprio mit blonde
Tussi als Schofför. Die ist voll krass. Hat zwar keinen Führerschein,
greift dafür regelmäßig beim Schalten mir zwischen die Beine. Ey, das
ist voll geil.
Allein der Gedanke, das würd so’n beknackter 50-jähriger
Grufti-Schaffner versuchen, törnt mich voll ab.

Die Bahn wird mal wieder schlechter gemacht als sie ist - Bahn warnt vor Nepp mit Telefonauskunft

Montag, den 28. Juli 2008

Mal ehrlich: die meisten Klagen kommen von Menschen die in den
letzten 20 Jahren höchstens einmal mit der Bahn gefahren sind.
War auch lange Zeit kein Verfechter der Bahn und absolut pro Auto.
Fahre auch heute immer noch sehr gerne mit dem Auto, aber bei
nervigen Strecken zB. im Winter fahre ich nur noch Bahn.
Und zu den Verspätungen: Klar das noch niemand jemals im Stau stand,
jeder kommt immer mit dem Auto pünktlich auf die Minute an.
Mir ist bewußt das man an der Bahn vieles kritisieren kann. Man kann
immer alles besser machen.
Aber nächste Woche fahre ich mit der Bahn zB. für 29 Euro von HH zum
Bodensee. Größtenteils mit den ICE.
Warum soll ich mir diese Strecke mit dem Auto antun?
Zumal mich allein die Spritkosten locker das zwei bis dreifache
kosten würden.
Natürlich ist man mit dem Auto weitaus flexibler. Aber dafür ist
Bahnfahren streßfreier. Für Punkt zu Punkt Verbindungen zwischen
Großstädten ist die Bahn super, der Rest kann mit dem Auto besser
sein. Muß aber nicht.
Richtig genial ist übrigens der Metropolitan zwischen HH und Köln.
Sollte es öfter geben, zwischen mehr Großstädten. Das Ding ist besser
als jeder ICE.

Die Bahn fährt aber nicht mit Benzin! - Die Bahn ist nichtmal mehr umweltfreundl…

Freitag, den 25. Juli 2008

bahneiß nicht, was dieser seltsamen Rechnung zugrundeliegt, der
> Energiegehalt im Benzin oder was? Tatsache ist, die bahn fährt nicht
> mit Benzin, sondern größten teils mit Strom. Und wie dieser Strom
> hergestellt wird akkn die Bahn nicht beeinflussen. Das soll nicht
> heißen, das größere Energieeffizienz kein Thema sein sollte, ganz im
> Gegenteil. Aber mit so dussligen Vergleichen tut man der Umwelt
> keinen Gefallen. Hächstens der Auto- und Ölindustrie. Aber womöglich
> ist dies auch so gewollt…
Die meisten Rangierlokomotiven werden mit Deiselmotoren angetrieben.
Ebenbo viele Lokomotiven auf Nebenstrecken. Der grössere Teil - da
gebe ich dir Recht - mit Strom. Allerdings muss dieser Strom auch
erzeugt werden. Und in nicht wenigen Fällen geschieht dies mit
Verbrennungskraftwerken. In sofern ist der Vergleich sehr zulässig.
Bahnen werden mit 3kV Gleichstrom oder Einphasenwechselstrom mit 25kV
betrieben. Normale E-Werke betreiben aber 110 kV Netze. Deshalb
erzeugen die meisten Bahnen in Europa ihren eigenen Strom. Insofern
haben sie es durchaus in der Hand die Stromerzeugung zu beeinflussen.

Re: Die Bahn sollte mit Autos konkurrieren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Dienstag, den 22. Juli 2008

bahnicht mit Flugzeugen. Autos werden oft bevorzugt weil sie sehr
> flexibel einsetzbar sind. Die Bahn kann sich nur durchsetzen wenn:
>
> * es klare, billige und reproduzierbere Preise gibt
> * es klare, reproduzierbare Fahrpläne gibt
> * die fünf möglichen Fahrpläne übereinstimmen
> (Internet, Schalter, Telefonauskunft, Aushang, Lokführer)
… und man von Tür zu Tür damit kommt.
Das wolltest Du doch sagen….
Mit dem Auto kann der Zug nur auf längeren Strecken konkurrieren,
wenn er den zeitlichen Mehraufwand für den Zubringer zur Bahn durch
schnellere Reisezeit wieder wettmachen kann.
So sieht es formal aus.
Real ist es doch so, dass der Zug gegenüber dem Auto einige
Pluspunkte mehr hat, die das Auto nie und nimmer bieten kann:
* Buch / Zeitung lesen
* (mit Computer) arbeiten
* man kann herumlaufen
* man kann schlafen
* etc.
> Wenn ich mit dem Auto von Freiberg nach Berlin fahre dann kostet es
> mich immer etwa gleich viel und es dauert immer etwa gleich lange; ob
> ich eine Stunde früher oder einen Tag später Fahre, ob ich am
> Wochenende zurückfahre oder am Dienstag Abend.
klar - Du hast nie Staus, nie Unfälle etc…
(Sorry - den Stau hast Du natürlich schon eingerechnet…)
> Wenn ich mit dem Zug von Freiberg nach Berlin fahre, dann gibt es
> sicher vier verschiedene Routen mit fünf verschiedenen Preisen, ….
Mit dem Auto kannst Du auch über München oder Hamburg fahren.
Kostet immer gleichviel und dauert gleichlang!
> … und Reisezeiten,
und nicht zu vergessen, den verschiedenen Ankunftszeiten!
> tp
*grins*
Reader

Re: Die Bahn sollte mit Autos konkurrieren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Montag, den 21. Juli 2008

>bahn Real ist es doch so, dass der Zug gegenüber dem Auto einige
> > Pluspunkte mehr hat, die das Auto nie und nimmer bieten kann:
> > * Buch / Zeitung lesen
> > * (mit Computer) arbeiten
> > * ein/die-wachsende-gefahr-auslander-in-deutschland/”>man kann herumlaufen
> > * man kann schlafen
> > * etc.
>
> Ich kann mich erstens im Zug nicht konzentrieren und fahre zweitens
> gerne Auto.
Übung, Walkman mit leiser Musik, Ohrstöpsel.. ein bisschen ist es
wie in einer Bibliothek oder in einem Grossraumbüro, das haben schon
andere hingekriegt. Naja, gerne Autofahren versteh ich schon, ich bin
auch mal gefahren, vor 15 Jahren, war schön, ich fahr auch jetzt noch
gerne schnell, halt eher auf Brettern.
> Trotzdem habe auch ich ein ökologisches Gewissen und
> fahre mit der Bahn ins Ausland. Und siehe da, ich kommte trotz
> BahnCard mit RailPlus immernoch teurer als mit dem Auto.
Weil du schon ein Auto hast, ich hab kein Auto und dementsprechend
spar ich mir Versicherung und Garagenkosten, und hab demnach etwas
mehr auf dem Ferienkonto übrig. Aber mal ehrlich, gerade in den
Ferien würde ich gerne mal ein Auto haben, am Morgen mit dem Gepäck
auf der Strasse vor der Pension rumzustehen finde ich dann schon
manchmal unangehm.
Aber was anderes, was mich in Deutschland erstaunt ist, dass es
sowenig
Leute gibt die Carsharing machen. Da gibt es glaub inzwischen
in der Schweiz ein ziemlich grosses Netz mit Autos an vielen
Bahnhöfen, die Identifikation geht über einen Chip in der ÖV
Monatskarte. Da spart man sich doch einen Grossteil der Fixkostetn.
tp

Re: Die Bahn sollte mit Autos konkurrieren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Donnerstag, den 17. Juli 2008

bahn.. und man von Tür zu Tür damit kommt.
> Das wolltest Du doch sagen….
Dafür sind Busse, S-Bahnen und Tramms da. Natürlich am besten auch
mit dichtem Fahrplan.
> Mit dem Auto kann der Zug nur auf längeren Strecken konkurrieren,
> wenn er den zeitlichen Mehraufwand für den Zubringer zur Bahn durch
> schnellere Reisezeit wieder wettmachen kann.
Wenn denn die ICE häufiger fahrplanmässig fahren würden..
Kann man nicht von Lausanne (CH) in 5 Stunden nach Marseille (F)
fahren? Das ist sehr schnell, sowas ist auch im Deutschsprachigen
Raum möglich.
> Real ist es doch so, dass der Zug gegenüber dem Auto einige
> Pluspunkte mehr hat, die das Auto nie und nimmer bieten kann:
> * Buch / Zeitung lesen
> * (mit Computer) arbeiten
> * man kann herumlaufen
> * man kann schlafen
Bier trinken, Leute kennenlernen. auf jeden Fall, ich bin
begeisterter Bahnfahrer, aber diese Gesellschaft hier (DB), macht es
mir wirklich schwer.
> klar - Du hast nie Staus, nie Unfälle etc…
> (Sorry - den Stau hast Du natürlich schon eingerechnet…)
Tatsächlich nicht eingerechnet, ich habe wohl ein zu romantisches
Bild vom Autofahren, ich kenns einfach nicht. Ist das so schlimm? Das
würde ja heissen das es in Deutschland keine zuverlässigen
Verkehrsmittel gibt.
> Mit dem Auto kannst Du auch über München oder Hamburg fahren.
> Kostet immer gleichviel und dauert gleichlang!
jaja, hast schon recht, aber du enscheidest dich nicht über München
zu fahren nur weil dein Versuch im Labor 10 min länger gedauert hat.
tp

Re: Die Bahn sollte mit Autos konkurrieren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Donnerstag, den 17. Juli 2008

bahnal ist es doch so, dass der Zug gegenüber dem Auto einige
> Pluspunkte mehr hat, die das Auto nie und nimmer bieten kann:
> * Buch / Zeitung lesen
> * (mit Computer) arbeiten
> * man kann herumlaufen
> * man kann schlafen
> * etc.
Du bist noch nicht oft Bahn gefahren, oder ?
Ich bin zweimal ein Jahr von Neuwied nach Frankfurt gependelt,
das erste Jahr mit dem Zug, das zweite Jahr mit dem PKW.
Die Strecke sind 125 Km. Die Monatskarte ist echt preiswert,
ABER:
Tür-zu-Tür-Reisezeit mindestens 2 Stunden (eine Strecke)
Durchschnitt 2,25 Stunden.
2 mal umsteigen
Jeden 2ten Morgen bis Mainz stehen
Ist man grade eingedöst, kommt so ein dä…..er Schaffner
und will die Karte sehen.
An lesen garnicht zu denken bei den Beleuchtungsverhältnissen.
Verspätungen oberhalb 15 Minuten mindestens einmal pro Woche,
das Maximum waren 55 Minuten.
Fahrgeräusche die eine Frechheit sind.
Mit dem Auto:
Durchschnittliche Reisezeit 1,5 Stunden (eine Strecke)
Klimaanlage im Sommer
Musik meiner Wahl oder Ruhe wenn ich mag
Die Reisegesellschaft betimme ich !
Fazit: Alleine die 1,5 Stunden Gewinn (pro Tag!)
sind schon von der Bahn nicht nicht auszugleichen,
dann noch der Komfort-Verlust
Mein Vorschlag: Die gesamten Bahnstrecken Teeren
und zu Autobahnen machen, dann haben wir auch eine
vernünftige
Infrastruktur !

Re: Die Bahn sollte mit Autos konkurrieren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Mittwoch, den 16. Juli 2008

> nicht mit Flugzeugen.
Jein. Wenn man den ökologischen Aspekt betrachten möchte, sollte die
Bahn mit Auto und Flugzeug in Wettbewerb treten (ist schwierig - ich
weiß!).
> Die Bahn kann sich nur durchsetzen wenn:
>
> * es klare, billige und reproduzierbere Preise gibt
> * es klare, reproduzierbare Fahrpläne gibt
> * die fünf möglichen Fahrpläne übereinstimmen
> (Internet, Schalter, Telefonauskunft, Aushang, Lokführer)
Full Ack. Pünktlichkeit würde ich noch hinzufügen.
Nach vielen Jahren ausschließlicher Autofahrerei habe ich mir
letztens zwei Bahnfahrten “angetan”:
1) H-UL und zurück: Fahrzeit selbst mit realen 35 Minuten Verspätung
und Fahrzeiten vom/zum Bahnhof mit dem Auto kaum zu schaffen.
Insofern ok. Totaler Mist: Mit Kleinkind bin ich auf meine
Platzreservierung mehr oder minder angewiesen. Durch die 35 Min.
Verspätung in F Zug verpaßt, auf anderen Zug nach UL “umgeroutet” und
Platzreservierung war flöten. Wir haben nur durch Glück noch einen
Sitzplatz bekommen. Der Preis für zwei Erwachsene und ein Kleinkind
kam nur mit “P S 50″ in die Größenordnung der Autokosten.
2) H-DD und zurück: Mit Bahn 1-2 Stunde länger als mit Auto
(Tür-zu-Tür-Fahrzeit). Kosten für eine Person auch nur mit “P S 50″
mit dem Auto kokurrenzfähig.
Größtes Problem für Familien: Solange die Kinder einen “großen”
Kindersitz brauchen und am Fahrziel mindestens eine Autofahrt
geplant/nötig/wünschenswert ist, kann man es vergessen (gilt übrigens
auch für das Flugzeug!). Einen R*mer King o.ä. durch den Zug zu
schleppen, ist mit zwei Erwachsenen machbar, für einen Erwachsenen
mit Kind nicht möglich (im Flieger praktisch unmöglich). Hier wären
kreative Ideen der Bahn gefragt, der vermutlich nicht so viel kosten
aber den einen oder anderen wieder zur Bahn zurückbringen könnten.
Die Kinder würde es freuen, für die ist Bahnfahren nämlich ein
Erlebnis!
Fazit: Es kommt auf die Reisezeiten, die Reisedauer und die
persönliche Flexibilität an, ob die Bahn mit dem Auto konkurrieren
kann.
MdS
P.S. Flugzeug ist für mich persönlich keine Alternative, weil a) die
von mir bereisten Strecken schlecht angebunden sind, b) der
Streßfaktor mit Kleinkindern immens hoch ist und c) sich ein bißchen
“Ökobewußsein” in mir dagegen auflehnt ;-))

Re: Die Bahn sollte mit Autos konkurrieren - Neuer Online-Spartarif der Bahn zielt ge…

Dienstag, den 15. Juli 2008

bahn) H-UL und zurück: Fahrzeit selbst mit realen 35 Minuten Verspätung
> und Fahrzeiten vom/zum Bahnhof mit dem Auto kaum zu schaffen.
> Insofern ok. Totaler Mist: Mit Kleinkind bin ich auf meine
> Platzreservierung mehr oder minder angewiesen.
Das mit der Reservierung ist ein Phänomen. Kannst du dir vorstellen
ein Auto zu reservieren (ja, mit Mobility). Wieso bauen diese Deppen
neue Züge die teurer sind und weniger Sitzplätze haben? - so passiert
auf der Strecke Zürich <-> Stuttgart, da gabs vor fünf Jahren noch
einen Eurocity, Zuschlagsfrei, pünklich, bequem, sauber, ohne
Umsteigen. Dann wurde ein ICE mit Neigetechnik angeschaft: der war
teurer, hatte weniger Sitzplätze (Stuttgart - Singen war immer voll)
und fuhr weniger oft. Das war vor drei Jahren, weiss nicht wie es
jetzt ist. Aber ich hab das nie verstanden wieso die um 18 min Weg
einzusparen, auf die KEIN Anschlussfahrplan rücksicht nimmt, so ein
teuers, unzuverlässiges Ding bauen das seltener fährt weniger
Sitzplätze hat.
> Fazit: Es kommt auf die Reisezeiten, die Reisedauer und die
> persönliche Flexibilität an, ob die Bahn mit dem Auto konkurrieren
> kann.
Bedingt. Ich bin nicht der Meinung das sich der potentielle Kunde
einschränken muss, sondern der Dienstleister muss das Angebot
verbessern. Das geht meiner Meinung nicht mit unübersichtlichen nicht
reproduzierbaren Schnäppchenpreisen.
tp