Re: OT: Bahn im Allgemeinen vs. Auto - Bahn geht gegen Internetdienst für Grupp…
> Nun ja … also mit der Bahn, vorrausgesetzt, man hat genügend
> Spielraum bei Umstiegen eingeplant, hat nicht so weite Wege von und
> zum Bahnhof und die angestrebten Ziele sind leicht erreichbar,
> würde ich nicht viel gegen den Komfort der Bahn sagen … ich fahre
> lieber fünf Stunden mit dem InterCity, als mich vier Stunden über
> die Autobahn mit Staus, Baustellen und Bekloppten zu ärgern … das
> einzige Problem bei der Bahn besteht für mich darin, dass meine
> Lektüre regelmässig zu schnell endet und ich dann lange aus dem
> Fenster gucken muss ….
> daran, dass ich ne Viertelstunde Verspätung habe, störe ich mich
> schon lange nicht mehr … lieber die 15 min, als drei Stunden im
> Stau beim Kamener Kreuz zu hängen …
>
> Andreas
Naja, da kann ich dir nicht zustimmen. Ich bin zwangsweise 8 Jahre lang
mit der Bahn von Dortmund nach Duisburg/Düsseldorf gependelt, und was
ich da erlebt habe, liess mich erleichtert zum Auto greifen, als das
Geld da war…
Der Gewinn an persönlicher Entscheidungsfreiheit ist einfach nicht zu
schlagen. Bei Stau fahre ich einfach ab, na und? In der Bahn bin ich
ausgeliefert, abgesehen muss ich ich im Auto nur mit meinem eigenen
Geruch kämpfen
wer schon mal im Sommer bei bullernder Heizung im
überfüllten RegionalExpress gesessen hat, weiss wovon ich rede… und
die in einem anderen Artikel angesprochene Produktivität im Zug findet
auch nur dann statt, wenn ich einen Platz reserviert habe und den auch
bekomme… von der nervigen Glotzerei der Mitreisenden mal abgesehen
(guck mal, der Wichtigtuer, der Yuppie…)
Bei Dienstfahrten ist die Bahn sicher eine Alternative, bei Lehrgängen
ist die Anreise vielleicht noch entspannt, die Rückreise mit 2
zusätzlichen Taschen mit Unterlagen ist dann nicht mehr so toll. btw
bin ich per Auto in 5 Stunden entspannt in München (und zwar von Tür zu
Tür!), mit der Bahn sind es 7-8, plus Taxi zum Hotel. Für die
Unterlagen ist dann sogar auch noch Platz.
Entspannte Grüsse,
Fantasio (der deswegen auch 3 Mark pro Liter lächelnd bezahlen würde)
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[…] bahnann gehst Du aber davon aus, daß dieser Besitzer das Auto > ausschließlich für diese Fahrten gekauft hat und benutzt. Wozu hat man sonst ein Auto? Und es ist natürlich klar, das durch die Fixkosten (Vers., Steuer, Wartung etc.) die Kosten pro km bei höherer Fahrleistung sinken. > Wenn man aber sowieso ein Auto hat und am überlegen ist, ob diese > Strecke mit Bahn oder Auto bequemer ist ist die Rechnung falsch, da > das Auto nicht für diese Strecke gekauft wurde. So kann man das eben nicht sehen. Das Auto kann man wohl eher mit der Bahncard vergleichen. Die tatsächlichen Kosten werden um so niedriger, je öfter man das Produkt benutzt. Es interessiert mich nicht, was genau diese Fahrt jetzt kosten würde. Interessant sind die tatsächlichen Kosten auf das Jahr gesehen. Abgesehen davon, warum immer aufs Geld schauen? Von München nach Frankfurt bin ich jetzt immer ICE gefahren. Viel stressfreier, als mit dem Auto. War mir egal, was jetzt billiger gewesen wäre. Und einen Durchschnittswert wirklich zu errechnen halte ich für unmöglich. Würde ich meine Fahrweise ändern, dann könnte ich sicher den einen oder anderen Liter Benzin auf 100 km einsparen. > Dann ergäbe sich ein Preis von max. 100Eur inkl. ALLER Reparaturen, > Ersatzteile etc. Wie gesagt, meine Berechnung damals ergab für mein Auto Fixkosten Betriebskosten viel Autobahn einen realen Wert von 1,00 DEM pro 100 km. Berechnung der Kosten auf ein Jahr. Und das sind 0.51 Cent. Ich behaupte nicht, das es nicht billiger geht, aber 0,30 bis 0,50 Cent pro 100 km halte ich für realistisch. 00:02 | […]
Pingback von deine Bahn Infos » Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp… — 23. Juni 2008 @ 00:03