• Kündigung
  • Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    > Du machst, obwohl Deine Fakten richtig sind, bei der
    > Kosten-Nutzen-Relation einen Denkfehler.
    >
    > Wenn Flüge NICHT mehr subventioniert würden, müsste ich für ein
    > Ticket mehr bezahlen. Richtig?
    Nun, sagen wir mal: wer fliegt, der würde bezahlen.
    > Ich würde aber nicht WENIGER Steuern etc. bezahlen. Statt der Flüge
    > würde ich dann eben …
    > Denn Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ein irgendwo nicht
    > ausgegebener Euro nicht sofort mindestens ebenso sinnfrei neu
    > verbraten werden würde?
    Es dürfte schwer sein, hier irgend etwas zu belegen. Aber sehen wir
    es mal aus einem anderen Blickwinkel: abgesehen von den echten
    Aufträgen des Staates (Kosten = X) besteht wohl ein ‘Wunsch’ auf
    zusätzliche, ungerechtfertigte Leistungen unbekannter Höhe (Kosten =
    Y). So lange Y nicht direkt an die Flugkosten gekoppelt ist (also
    wenn die Flugkosten nur ein relativ konstanter Betrag in dem Posten
    sind), dann sollten zumindest Erhöhungen bei einer Entkopplung
    niedriger ausfallen. Oder würde eine Ausgliederung eines bestimmten
    Postens aus dem Pool Y den Einfallsreichtum bezüglich weiterer
    möglicher Y-Kosten anreichern?
    Franz
    P.S.: Um es mal recht allgemein zu formulieren - man erscheint zwar
    nicht dreckiger als andere, wenn man genau so schmutzig ist wie
    andere. Aber sauberer ist man deswegen noch lange nicht.

    Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    Du machst, obwohl Deine Fakten richtig sind, bei der
    Kosten-Nutzen-Relation einen Denkfehler.
    Wenn Flüge NICHT mehr subventioniert würden, müsste ich für ein
    Ticket mehr bezahlen. Richtig?
    Ich würde aber nicht WENIGER Steuern etc. bezahlen. Statt der Flüge
    würde ich dann eben Steinkohle, Kernkraft, Wundparks,
    Abgeordneten-Diäten, Prachtstrassen in Niederbayern, Stilmöbel für
    den Abstellraum des Bundeskanzleramts und andere Dinge
    subventionieren, von denen ich noch weniger habe als von der
    Subventionierung des Flugbenzins.
    Denn Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ein irgendwo nicht
    ausgegebener Euro nicht sofort mindestens ebenso sinnfrei neu
    verbraten werden würde?
    Das Ende der Flug-Subventionen könnte also einen Nicht-Flieger völlig
    kalt lassen - für ihn ändert sich nichts. Für mich als
    Gelegenheitsflieger hätte es nur Nachteile, nämlich teurere Tickets.
    Ich könnte mich mit dem Gedanken allerdings anfreunden, wenn ich die
    Garantie hätte, dass das ersparte Geld in Forschungen zur Beseitigung
    unfähiger und korrupter Politiker (hm, ein “weisser Schimmel”?)
    gesteckt werden würde. Aber aus gutem Grund sind ABgaben und Steuern
    ja nicht zweckgebunden.

    Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    bahnum noch einen draufzulegen:
    Berlin - München, Fahrtzeit 06:39h, Kosten (einfache Fahrt 2. Klasse,
    keine Bahncard, also für “Gelegenheitsreisende” - weil ja gesagt
    wurde, für “Seltenfahrer” ist die Bahn günstiger), Preis 110.00 Euro
    (
    http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn?ld=104

    Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    bahnommen wir zum nächsten Thema, nämlich dem statistisch gesehen ach so
    > viel höheren Unfallrisiko… auf die reinen Zahlen gesehen stimmt das
    > shcon, nur man vernachlässigt da völlig, daß man im Zug (ebenso wie
    > im Flugzeug) absolut darauf angewiesen ist, daß alles, aber auch
    > wirklich ALLES, 2500%ig funktioniert und niemand auch nur den
    > allerkleinsten Fehler macht, denn wenn mal was schiefgeht, ist man
    > selbst ohne jegliche EInflußmöglichkeit mehr.
    Bei der Bahn sorgen aber eine ganze Reihe technischer
    Sicherungssystem dafür, dass es (in der absoluten Mehrzahl der Fälle)
    eben nicht zu einem Schadensereignis kommt. Sprich bei einem
    Einzelfehler- oder ausfall und meist sogar bei Mehrfachfehlern kommt
    es im System Bahn nicht zu einem Ausfall zur gefährlichen, sondern
    nur zu hemmenden Seite.
    Wenn ein Kfz-Lenker einen Fehler macht, führt dies hingegen mit
    grosser Wahrscheinlichkeit zumindest zu einem Gefährdungsereignis.
    Zudem ist es ein Trugschluss zu glauben, dass man im Kfz einen Unfall
    noch durch Gegenreaktion vermeiden kann - das ist nach einer mir
    grade nicht mehr verfügbaren Studie (war irgendwas von der EU, gleube
    ich) zu IIRC 80 % nicht mehr der Fall. Sprich in 8 von 10 Fällen wird
    aus einer Gefährdung unausweichlich ein Unfall.
    > Und das erhöht das subjektive Sicherheitsempfinden doch ungemein…
    Das mag sein. Trozdem setzt Du Dich objektiv für die gleiche Strecke
    im Kfz einem deutlich höheren (je nach Bezugsgrösse schwanken die
    Faktoren, geht hoch bis Faktor 10) Risiko aus, verletzt oder getötet
    zu werden.
    Thrax

    Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    bahno kann man das eben nicht sehen. Das Auto kann man wohl eher mit der
    > Bahncard vergleichen. Die tatsächlichen Kosten werden um so
    > niedriger, je öfter man das Produkt benutzt.
    >
    Trotzdem passen diese tollen Bahn-ist-ach-so-viel-billiger-Rechnungen
    allenfalls für den Fall, daß man a) einzeln und b) allenfalls mit

    Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    bahnnschaffungspreis für meinen gebrauchten BMW abzüglich
    Bei nem Gebrauchten wirds natürlich billiger. Ich bin von Neuwagen
    ausgegangen.
    3er nehme ich allerdings an.
    > Wiederverkaufswert,
    > zzgl. Reparaturen, Versicherung, Steuer, Benzin, sonstige Kosten.
    > Fahrdauer 2,5 Jahre (bis jetzt)
    > Kilometerleistung ca. 45000 TKM
    Das ind 18.000km im Jahr. Nicht viel, aber auch nicht wenig. Wenig
    definiere ich mit < 10000 km.
    > ergibt bei mir eine Kilometerpauschale von 16,5 Cent.
    > Leichter Unterschied zu 51 Cent der Bahn.
    Die 51 Cent des ADAC meinst du. ;-) Das ist günstig, aber wie schon
    im anderen Posting erwähnt, ich denke nicht das man hier wirklich
    einen vernünftigen Mittelwert errechnen kann. Der nächste Porsche
    treibt die Statistik wieder nach oben.
    > PS: Vor allem, wer kann sich in Deutschland noch ein neues Auto
    > leisten???
    Wenn ich mich auf den Strassen so umschaue, anscheinend genug Leute!

    Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    die-krimmler-wasserwelten-bewundern/”>bahnei der Bahncard hast Du - genau wie beim Auto - einen einmaligen
    > Anschaffungspreis, allerdings sinken die Preise pro Strecke JEDESMAL,
    > was sie beim Auto nicht tun.
    Auf den Kilometer gerechnet eben schon, nur die Ausgaben steigen. ;-) Wie gesagt, ich finde nicht, das man die Kosten hier tatsächlich
    vergleichen kann.
    > Glück gehabt würde ich da sagen. Auf meiner Strecke müßte ich einmal
    > [Zug-Gejammere]
    > und bezahlen, … . Ich mach’ hier einfach mal Schluß, sonst wird die
    > Liste zu lang :) Es gibt eben mehrere Faktoren, die entscheidend sind. Ich fahr auch
    lieber Auto, aber es gibt Strecken, wo die Bahn durchaus Vorteile
    bietet.
    > Andersherum sitzt ein Geschäftsmann/eine Geschäftsfrau in der
    > Zwickmühle, wenn sie das Auto geschäftlich braucht, allerdings für
    > lange Touren nicht benötigt, weil es zu teuer ist.
    > Benutz’ dann doch lieber das Auto anstatt den Zug, dann wird es
    > nämlich noch billiger.
    Stimmt! :-))) Aber ob ein paar mal MUC/FFM meine Kosten von 0,51 auf
    0,30 senken würden, das glaube ich nicht.

    Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    bahn Wenn man aber sowieso ein Auto hat und am überlegen ist, ob diese
    > > Strecke mit Bahn oder Auto bequemer ist ist die Rechnung falsch, da
    > > das Auto nicht für diese Strecke gekauft wurde.
    >
    > So kann man das eben nicht sehen. Das Auto kann man wohl eher mit der
    > Bahncard vergleichen. Die tatsächlichen Kosten werden um so
    > niedriger, je öfter man das Produkt benutzt.
    Bei der Bahncard hast Du - genau wie beim Auto - einen einmaligen
    Anschaffungspreis, allerdings sinken die Preise pro Strecke JEDESMAL,
    was sie beim Auto nicht tun.
    > Abgesehen davon, warum immer aufs Geld schauen? Von München nach
    > Frankfurt bin ich jetzt immer ICE gefahren. Viel stressfreier, als
    > mit dem Auto. War mir egal, was jetzt billiger gewesen wäre.
    Glück gehabt würde ich da sagen. Auf meiner Strecke müßte ich einmal
    umsteigen, außerdem benötige ich mit dem Zug eine Stunde länger, kann
    keine Pausen machen (außer mich im Zug zwischen den Leuten
    durchquetschen), muß evtl. schreiende Kinder oder stark
    schwitzende=richende Menschen im Abteil ertragen etc.
    Nicht auszudenken was passiert, wenn ich diesen Zug verpasse: 2
    Stunden warten, 120′000 Euro nachzahlen (oder wieviel war das
    genau?), evtl. Verspätungen mit einrechnen, zum Bahnhof hinkommen
    (wohlgemerkt MIT Gepäck), mich vom Bahnhof abholen lassen/Taxi nehmen
    und bezahlen, … . Ich mach’ hier einfach mal Schluß, sonst wird die
    Liste zu lang :) > Wie gesagt, meine Berechnung damals ergab für mein Auto Fixkosten
    > Betriebskosten viel Auto href=”http://bahn-infos.com/2008/06/23/re-50-km-milchmadchenrechnung-der-bahn-deutsche-bahn-bietet-kostenlosen-routenp-11/”>bahn einen realen Wert von 1,00 DEM pro 100
    > km.
    > Berechnung der Kosten auf ein Jahr. Und das sind 0.51 Cent.
    Andersherum sitzt ein Geschäftsmann/eine Geschäftsfrau in der
    Zwickmühle,
    wenn sie das Auto geschäftlich braucht, allerdings für
    lange Touren nicht benötigt, weil es zu teuer ist.
    Benutz’ dann doch lieber das Auto anstatt den Zug, dann wird es
    nämlich noch billiger.
    $0.02

    Re: 50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    bahnann gehst Du aber davon aus, daß dieser Besitzer das Auto
    > ausschließlich für diese Fahrten gekauft hat und benutzt.
    Wozu hat man sonst ein Auto? Und es ist natürlich klar, das durch die
    Fixkosten (Vers., Steuer, Wartung etc.) die Kosten pro km bei höherer
    Fahrleistung sinken.
    > Wenn man aber sowieso ein Auto hat und am überlegen ist, ob diese
    > Strecke mit Bahn oder Auto bequemer ist ist die Rechnung falsch, da
    > das Auto nicht für diese Strecke gekauft wurde.
    So kann man das eben nicht sehen. Das Auto kann man wohl eher mit der
    Bahncard vergleichen. Die tatsächlichen Kosten werden um so
    niedriger, je öfter man das Produkt benutzt.
    Es interessiert mich nicht, was genau diese Fahrt jetzt kosten würde.
    Interessant sind die tatsächlichen Kosten auf das Jahr gesehen.
    Abgesehen davon, warum immer aufs Geld schauen? Von München nach
    Frankfurt bin ich jetzt immer ICE gefahren. Viel stressfreier, als
    mit dem Auto. War mir egal, was jetzt billiger gewesen wäre.
    Und einen Durchschnittswert wirklich zu errechnen halte ich für
    unmöglich. Würde ich meine Fahrweise ändern, dann könnte ich sicher
    den einen oder anderen Liter Benzin auf 100 km einsparen. ;-) > Dann ergäbe sich ein Preis von max. 100Eur inkl. ALLER Reparaturen,
    > Ersatzteile etc.
    Wie gesagt, meine Berechnung damals ergab für mein Auto Fixkosten
    Betriebskosten viel Auto href=”http://blog.fsonline.de/?p=987″>bahn einen realen Wert von 1,00 DEM pro 100
    km.
    Berechnung der Kosten auf ein Jahr. Und das sind 0.51 Cent.
    Ich behaupte nicht, das es nicht billiger geht, aber 0,30 bis 0,50
    Cent pro 100 km halte ich für realistisch.

    50 ? / km? - Milchmädchenrechnung der Bahn - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    Für eine Strecke, für die die DB min. 60Eur nimmt (einfache Fahrt)
    hat mir die Bahn für das “alternative Verkehrsmittel” (Auto) für
    knapp 500km ca. 250Eur berechnet. Angeblich rechnet der ADAC mit
    ,51Eur / km. Wo bitte haben die diese Werte her?
    Benzin (Benziner bei 1,1Eur / Liter und 7Liter / 100km) sind gerundet
    20Eur
    Bleiben also noch 230Eur für Anschaffung des Autos, Verschleiß,
    Abnutzung, Öl, etc. Wie kaputt muß ein Auto denn sein, daß es 230Eur
    / 500km kostet? Oder rechnen die damit, daß jeder zweite Deutsche
    eine(n) Porsche/7er/S-Klasse fährt?
    Wenn die Bahn allerdings mit solchen Durchschnittswerten rechnet muß
    sie auch in IHRE Preise den durchschnittlichen
    “Zug-Verpasser-Aufschlag” mit einbeziehen.
    Ich denke, daß die Bahn sich hier die Preise einfach schöngerechnet
    hat, damit es für die Autofahrer so aussehen würde als wäre die Bahn
    günstig, was sie natürlich nicht ist.
    Doch warum haben die denn bitte so einen extremen Preis genommen?
    Wenn der Preis etwas (150%) über dem der Bahn gelegen hätte wäre es
    niemandem aufgefallen, daß die Auto-Preise schöngerechnet wurden,
    aber so?
    BTW: Wie wäre ein Vergleich mit einer Mitfahrgelegenheit? Dort kosten
    100km zwischen 2 und 4Eur
    Hach ja, die Bahn…
    P.S.: Warum klappt das Euro-Zeichen hier nicht (?)?