• Kündigung
  • Bahn - So sieht die Wirklichkeit aus - Deutsche Bahn bietet kostenlosen Routenp…

    Nachdem ich 7 Jahre lang zwischen zwei
    größeren deutschen Städten mit der Bahn
    gependelt bin, hier ein paar Erfahrungen.
    1) Pünklichkeit
    Die (Nahverkehrs-)Züge mit denen ich fuhr,
    hatten zu über 90% Verspätung. Meist nur
    in geringem Umfang, so zwischen 5 und 10
    Minuten, leider aber auch 1 Stunde und mehr,
    bei einer eigentlichen Fahrzeit von 40 Minuten :( 2) Personal
    War meist uninformiert und planlos, bemühten
    sich jedoch in der Mehrzahl freundlich zu
    sein. Den Gipfel der Desinformation erlebte
    ich bei einer mehrstündigen Verspätung
    meines Zuges. Nachdem durch die Streckensperrung
    inzwischen mehrere Züge im Bahnhof standen,
    die zu dem Zielort fuhren, zu dem ich wollte,
    erkundigte ich mich am Info-Stand, welcher
    Zug nun wohl als erstes fahren würde.
    Überflüssig zu erwähnen, das der Zug den ich genannt
    bekam als letzter den Bahnhof verlies :) 3) Komfort
    Bei den Bahnhöfen an denen ich einstieg,
    hatte man noch gute Chancen auf einen Sitzplatz.
    Als die Züge jedoch an den Vorortbahnhöfen
    hielten, kam es öfters zu hässlichen Szenen als
    sich die Passagiere um die letzten freien Sitzplätze
    balgten. Merke: Pendler sind auf den Zug angewiesen
    und stehen gerne bei 35 Grad plus oder 20 Grad
    minus im überfüllten, unklimatisierten Waggon.
    4) Service
    Im Nahverkehr praktisch nicht vorhanden, in
    den Fernzügen (ICE) gibts butterweiche Brötchen
    und Automatenkaffee zu gesalzenen Preisen.
    Und selbst dieses soll jetzt gestrichen werden.
    5) Preise
    Absolut konurrenzlos im negtiven Sinne. Es ist
    oftmals billiger mit einem entsprechenden
    Flugangebot von bspsw. München nach Berlin
    zu fliegen als mit der Bahn zu fahren.
    Fazit: Ich bin überzeugter vom Autofahren als
    je zuvor. Als ich schliesslich nicht mehr pendeln
    musste, lässt sich meine Empfindung wohl am ehesten
    mit jemandem vergleichen, der zu einer lebenslangen
    Haftstrafe verurteilt wurde und dem nach 7 Jahren
    eröffnet wurde, er sei nun begnadigt.
    Shlomo

    23:02 |

    Keine Kommentare »

    Noch keine Kommentare.

    RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. | TrackBack URI
    You can also bookmark this on del.icio.us or check the cosmos

    Einen Kommentar hinterlassen

    You must be logged in to post a comment.