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  • Re: Bahn und Telekom - Bahn wechselt von Vodafone zu T-Mobile

    > Ich denke das Produkt bahnfahren ist sehr wohl ziemlich unattraktiv.
    > aber “verarscht” finde ich uebertrieben. schliesslich weiss man,
    > worauf man sich einlaesst… (ok, man muss einmal die erfahrung
    > machen).
    Weiß man tatsächlich worauf man sich bei der Bahn einlässt? Es gibt
    so weit ich weiß keine andere Gesellschaft, die so weitgehend von der
    Verbraucherschutz- und Produkthaftungsgesetzgebung befreit ist, wie
    die Deutsche Bahn. Wenn andere Firmen ein Produkt verkaufen, müssen
    sie entweder dafür sorgen, dass die Produkte die versprochenen
    Qualitäten aufweisen, oder dafür geradestehen und im schlimmsten Fall
    auch die Folgekosten der Kunden tragen. Bei der Bahn hast du aber
    nichts zu sagen, wenn du eine Leistung kaufst und diese Leistung von
    der Bahn nicht geliefert wird. Spätestens mit der Einführung
    zuggebundener Fahrkarten, die im Prinzip nur einen einseitigen
    Nachteil aufweisen (der Kunde muss diesen Zug nehmen, die Bahn muss
    den Zug aber nicht bereitstellen oder nach dem Fahrplan fahren),
    sollte auch die Bahn haften müssen, wenn sie ihre Versprechungen
    nicht halten kann.
    Gruß, Tor

    16:03 |

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