Monatsarchiv für April 2008

U-Bahn vs. S-Bahn - Gefährliches Loch in Windows XP

Montag, den 28. April 2008

bahno zusammen,
alle regen sich hier ständig darüber auf, dass ständig die gleichen
sinnlosen Postings und Meinungskriege zu Win vs. Lin, MS vs .* oder IE
vs. Opera vs. NS vs. …
Ja, mich nervt das alles auch tierisch, zumal eh nie etwas sinnvolles
dabei rauskommt.
da hab ich mir einfach gedacht, ich könnt ja grad in solchen
flame-threads einfach mal in losem zusammenhang und zufällig, hin und
wieder verteilt, ein paar fragen stellen, die mich so berühren und
beschäftigen. vielleicht lenkt das ja etwas vom eigentlichen schimpfen
ab und vielleicht hilft mir sogar mal irgendjemand weiter…
auf jeden fall werden diese threads anscheinend von genügend leuten
gelesen…
also, mein ersten problem:
kennt jemand eigentlich den unterschied zwischen U-Bahn und S-Bahn? und
bitte nicht sagen, dass die s-bahn um schnitt etwas langsamer fährt.
ich mein jetzt nen technischen. wieso gibts 2 wörter für eigentlich das
gleiche oder doch nicht? ober-/unterirdisches fahren kann nicht das
kriterium sein, hier in berlin fahren u-bahnen teilw. auch
überirdisch…
also, wenns jemand weiß, erzähl doch mal.
wen ich nerve und störe, der soll bitte nicht seine energie an
beschimpfungen verschwenden sondern einfach ignorieren, ok? danke!
micha

Re: OT:Re: U-Bahn vs. S-Bahn - Gefährliches Loch in Windows XP

Freitag, den 25. April 2008

> aha. danke erstmal. wenn ich das richtig verstanden habe, wird
> also,
> wenn die bvg (kommunaler verkehrträger hier) einen zug an die db
> verkauft, dieser zug von einer u-bahn zu seiner s-bahn? das wars
> schon?
>
> micha
Die SBahn war ja im Besitz der DDR, die UBahn gehörte der BRD. AFAIK
wurden die SBahnen dann nach der Wende der BVG zugeteilt. Wenn jetzt
ein Zug der DB verkauft werden soll, keine Ahnung, aber würde aber imho
irgendwie keinen Sinn machen, wie soll das denn abrechnungstechnisch
geregelt werden? Auch wenn eine ganze Linie verkauft werden soll, ist
wohl auch unsinnig, das Streckennetz gehört ja der BVG. Abgesehen davon
sind wohl weder BVG noch DB bei ihren Schuldenbergen irgendwie in der
Lage etwas kaufen zu können :-) Die berliner SBahn ist glaube ich auch
noch die einzige Geselschaft, die Vorkriegsmodelle einsetzt :-) Und wo
man wohl öfters mal im Tunnel umsteigen muss, weils Bähnle
ausgeschnauft hat.

Re: OT:Re: U-Bahn vs. S-Bahn - Gefährliches Loch in Windows XP

Freitag, den 25. April 2008

> […]
> > gleiche oder doch nicht? ober-/unterirdisches fahren kann nicht
> das
> > kriterium sein, hier in berlin fahren u- href=”http://www.wichtelladen.de/news/2008/04/25/haba-kugelbahnen-da-gehts-rund/”>bahnen teilw. auch
> > überirdisch…
> >
> > also, wenns jemand weiß, erzähl doch mal.
>
> Der meist kommunale Verkehrsträger U-Bahn heißt offiziell
> “Untergrund
> und Hochbahn“, was schnell mit U-Bahn abgekürzt wurde.
>
> Für die meist überregionale (DB) S-Bahn existieren die
> Bezeichnungen
> Stadt- sowie Schnell-Bahn.
>
> Die Bezeichnungen sind also nicht technisch, sondern
> organisatorisch
> bedingt.
>
> Gruß,
>
> Lars
Dachte das kommt von unpünktliche Bahn und Schnarchbahn?
..
..
..
..
..
..

Re: U-Bahn vs. S-Bahn - Gefährliches Loch in Windows XP

Dienstag, den 22. April 2008

bahnleiche oder doch nicht? ober-/unterirdisches fahren kann nicht das
> kriterium sein, hier in berlin fahren u-bahnen teilw. auch
> überirdisch…
> also, wenns jemand weiß, erzähl doch mal.
Schöner Vergleich - aber:
Die S-Bahn ist:
- zugeklebt (Code nicht einsehbar - und bitte behaupte
keiner, das irgendjemand mit dem MS-Code
ein eigenes Betriebssystem Programmieren wollte.)
- eckt dauernd an (Sicherheitsfehler)
- ab und an stoßen in den Tunneln ein paar hundert S-Bahnen
zusammen, weil ein Fahrgast gemeint hat er müsse im leeren
Führerstand rumspielen.
Die U-Bahn:
- eckt auch ab und zu an (aber deutlich seltener als die S-Bahn)
- im Führerstand hängen ein paar nette Irre rum, die aber
einigermassen
verantwortungsvoll sind.
- dafür fahren leider verhältnissmässig wenig Fahrgäste mit
Das sind nur ein paar unterschiede, die Tunix-Freaks kannen da
bestimmt noch mehr.
schmalnix

Re: Bahn und Telekom - Bahn wechselt von Vodafone zu T-Mobile

Dienstag, den 22. April 2008

>
> > …genau, nehmen wir doch mal das äußerst preiswerte, schmackhaft -
> > tiefgekühlte “Bordfrühstück” im ICE, hier kann man nicht statt nur
> > Käse oder nur Wurst wählen, nö man muß den Einheitsbrei schlucken und
> > dann auch noch 9,80 Euronen!! hinblättern - da ist jedes Breakfast in
> > einem beliebigen Cafe

Re: Die Bahn am Ende - Bahn will Mitfahrer (nicht nur) im Inter…

Sonntag, den 20. April 2008

bahnie bahn würde am Liebsten doch nurnoch eine hand voll grosser
> Bahnhöfe betreiben und den rest still legen …
> aber was bringt es mir wenn ich von Frankfurt und 4 Stunden in
> Hamburg bin aber von hier nach frankfurt keine 30 Minuten sondern 4
> Stunden brauche?
ACK.
Die meisten Leute hier schreiben, dass sie Strecken wie Frankfurt/M.
- Stuttgart oder sowas nutzen. Bei solch einer Strecke ist man meist
schneller und billiger als mit dem Auto.
Ich bin neulich mal von Bremen nach Aschendorf gefahren (letzteres
ist in der Nähe von Papenburg). Die Verbindung sieht wie folgt aus:
Die Entfernung beträgt 143 km.
Bremen - Leer: Fahrzeit 1:10 h
Auftenthalt in Leer (und dort gibt’s keine Bahnhofshalle): 1:03 h
Leer - Aschendorf: Fahrzeit 0:15 h
Gesamtzeit: 2:28 h
Kosten: EUR 16,20
Dazu kommen noch die Wege von und zu den Bahnhöfen, macht bei mir
insgesamt etwa 30 Minuten.
Mit dem Auto dauert’s ca 1:45, und man steht nicht in der Kälte rum.
Für solche Strecken ist die Bahn einfach ungeeignet, weil die
Wartezeiten zu lang sind, besonders bei so kurzen Strecken stimmt
hier das Verhältnis zwischen tatsächlicher Fahrzeit und insgesamter
Reisezeit überhaupt nicht. Rechtnet man die Gesamtbetriebskosten des
Autos ist das allerdings mehr als doppelt so teuer (bei 30 cent pro
km EUR 42,90).
Betrachtet man dagegen die Stecke Frankfurt - Stuttgart (204 km)
Frankfurt/M.(Hbf) - Stuttgart(Hbf): Fahrzeit 1:19 h
Umsteigen muß man hier nicht.
Kosten: EUR 42,50
Mit dem Auto braucht man ca. 2:20 h. Auch hier ist das Auto teurer,
wenngleich der Unterschied nicht mehr so groß ist (bei 30 cent pro km
EUR 61,20).
Angesichts des höheren Komforts und der kürzeren Reisezeiten, lohnt
trotz des hohen Preises bei der ersten Strecke m.E. das Auto, die
zweite Strecke würde ich wohl eher mit dem Zug zurücklegen wollen.
Zumal man als Privatperson die Gesamtkosten für das Auto nur dann
rechnen kann, wenn man überlegt, ob man eines anschaffen will. Der
größte Anteil des Kilometerpreises beim Auto besteht nämlich aus den
Fixkosten. Die reinen Treibstoffkosten betragen bei der ersten
Strecke, trotz hoher Benzinpreise, nur etwa 10 Euro. Wer also sein
Auto “öfter mal stehenläßt” und stattdessen mit der Bahn fährt,
treibt die Kilometerkosten seines Autos mächtig in die Höhe.
Daneben spielen für viele sicher auch ökologische Erwägungen eine
Rolle. Bei der Strecke Frankfurt - Stuttgart unsterstelle ich mal
tagsüber eine relativ gute Auslastung der Züge. Deshalb ist die
Energiebilanz des Zuges wahrscheinlich günstiger als beim Auto. Das
müßte man mal genau ermitteln.
Bei den wenig genutzen Strecken, wie der erstgenannten, habe ich so
meine Zweifel. Schießlich fährt der Zug auch wenn er leer ist.
Gruß,
Jali

Re: Bahn und Telekom - Bahn wechselt von Vodafone zu T-Mobile

Samstag, den 19. April 2008

href=”http://www.macophilia.de/archives/2005/10/one_more_thing.html”>bahn > Ich wurde persoenlich noch von keinem der beiden verarscht… Kannst
> > Du das naeher erlaeutern?
> ja - setzt dich in einen beliebigen zug und kaufe dir für etwa 3,-
> euro das, was da als “kaffee” angeboten wird. oder die preise: im
> extremfall ist es sogar günstiger mit einem privatflugzueg die selbe
> strecke zu fliegen (4 personen, start landegebühren und sprit im
> vergleich zum bahnticket zwischen 2 kleineren städten). von der
> zeitersparniss will ich nicht erst reden!
das ist aber keine verarschung, das ist vielleicht ein im verhaeltnis
“unattraktives” angebot. der kaffe wird ausserdem soweit ich weiss
von mitropa gemacht und verkauft, was ein eigenstaendiges unternehmen
ist.
und naturgemaess ist man mit einer punkt zu punkt-verbindung
schneller als mit einem vernetzten system a la bahn, das ist
systemimmanent und liesse sich wenn dann nur durch einen
vollstaendigen technologiewechsel bewerkstelligen (wie auch immer
dieser wechsel sein kann). zudem ist der sprit speziell im
flugbereich subventioniert (afaik).
und solange die bahn verluste macht, kann bei aller kritik nicht von
verarschung gesprochen werden, wenn es um preise geht. finde ich.

Re: Bahn und Telekom - Bahn wechselt von Vodafone zu T-Mobile

Samstag, den 19. April 2008

> dann kauf dir ein ticket und stell dich ans bahngleis, wenn du dann
> eine stunde später in den zug ein- und aussteigen kannst als geplant,
> dann wurdest du verarscht - wenn du zehn minuten warten musst hast du
> glück. lt. bahn kommt man ja fast immer pünktlich, in der praxis
>
sieht das aber ganz anders aus.
hm, ja ok. kann man so sehen. oder auch nicht. zum einen fuehlst du
dich bestimmt nicht verarscht, wenn du mit dem auto unerwartet im
stau stehst, richtig?
und das mit den puenktlichkeitsversprechen ist so eine sache. ich bin
6 jahre taeglich bahn gefahren, die verspaetungen liessen sich an
einer hand abzaehlen. die bahn verwendet fuer ihre
punektlichkeitsstatistik ein bestimmtes erhebungsverfahren, welches
zu bestimmten ergebnissen fuehrt. auf der anderen seite gibt es
sicher strecken mit 100% verspaetungswahrscheinlichkeit. das ist dann
wohl ein problem.
> oder steige ohne karte in eine nahverkehrszug ein weil der automat
> kaputt ist, verusche ein ticket vom schaffner zu kaufen. die
> unfreundliche diskussion die man sich nun leisten muss bis man das
> ticket bekommt, sehe ich als verarschung an.
Auch hier solche und solche erfahrungen. Meine Erfahrung ist, dass
aeltere Schaffner haeufig nicht endkundentauglich, juengere dagegen
sehr wohl freundlich und hilfsbereit sind. in den aelteren steckt
vielleicht noch der staatsbetrieb.
Ich denke das Produkt bahnfahren ist sehr wohl ziemlich unattraktiv.
aber “verarscht” finde ich uebertrieben. schliesslich weiss man,
worauf man sich einlaesst… (ok, man muss einmal die erfahrung
machen).

Re: Bahn und Telekom - Bahn wechselt von Vodafone zu T-Mobile

Donnerstag, den 17. April 2008

> Ich denke das Produkt bahnfahren ist sehr wohl ziemlich unattraktiv.
> aber “verarscht” finde ich uebertrieben. schliesslich weiss man,
> worauf man sich einlaesst… (ok, man muss einmal die erfahrung
> machen).
Weiß man tatsächlich worauf man sich bei der Bahn einlässt? Es gibt
so weit ich weiß keine andere Gesellschaft, die so weitgehend von der
Verbraucherschutz- und Produkthaftungsgesetzgebung befreit ist, wie
die Deutsche Bahn. Wenn andere Firmen ein Produkt verkaufen, müssen
sie entweder dafür sorgen, dass die Produkte die versprochenen
Qualitäten aufweisen, oder dafür geradestehen und im schlimmsten Fall
auch die Folgekosten der Kunden tragen. Bei der Bahn hast du aber
nichts zu sagen, wenn du eine Leistung kaufst und diese Leistung von
der Bahn nicht geliefert wird. Spätestens mit der Einführung
zuggebundener Fahrkarten, die im Prinzip nur einen einseitigen
Nachteil aufweisen (der Kunde muss diesen Zug nehmen, die Bahn muss
den Zug aber nicht bereitstellen oder nach dem Fahrplan fahren),
sollte auch die Bahn haften müssen, wenn sie ihre Versprechungen
nicht halten kann.
Gruß, Tor

Re: U-Bahn vs. S-Bahn - Gefährliches Loch in Windows XP

Dienstag, den 15. April 2008

href=”http://schweizweit.net/2008/04/14/fledermause-auf-s-bahn-zugen-vampires-are-alive/”>bahn> > also, mein ersten problem:
> > kennt jemand eigentlich den unterschied zwischen U-Bahn und
> S-Bahn?
> Ich würde sagen es ist im Prinzip der selbe Unterschied wie
> zwischen
> den Wörtern Hacker und Cracker. Es gab vielleicht mal eindeutige
>
Unterscheidungskriterien, aber inzwischen sind die Grenzen derart
> verwischt, dass sie als Synonyme gelten können.
>
> Der eine hat die Definition von Hacker und ne andere für Cracker
> und
> der nächste behauptet genau das Gegenteil, aber im Prinzip ist die
> Unterscheidung unnötig.
>
> Genauso würd ich sagen isses bei U- und S-Bahn. In Wien fahren ja
> auch
> beide teilweise über- und unterirdisch.
Nein, die antwort ist doch ganz offensichtlich:
- Bei U-Bahn kommt das “U” von “Untergrund”.
- Bei S-Bahn kommt das “S” natürlich von “Subway” denn spätestens
seit dem 11. September sind wir ja alle ein wenig Amerikaner und
bei
denen heißt die U-Bahn eben Subway.
Sorry, couldn’t resist this one
Schöne Weihnachten an alle Pinguine, Windroiden usw. und natürlich
auch an die U