Batteriebetrieb für die Bahn? Ach nee … - Die Bahn ist nichtmal mehr umweltfreundl…
bahn
> > Es entfällt also jede Art von nötiger Speicherung von Energie. Wobei
> > eine Hybridisierung der Bahn sicher auch interessant wäre, und zum
> > Teil ja bereits bemacht wird. Auch da jedoch wird href=”http://regiosbahn.wordpress.com/2008/02/02/feinverteiler-vs-grobverteiler/”>die durch Bremsen
> > gewonnene Energie zurück ins Netz, und nicht in Batterien
> > eingespeist.
>
> Bedauerlicherweise ist der Strom, den die Bahn verbraucht, nicht
> einfach da, sondern muss erstens produziert und zweitens
> transportiert werden.
Ach was.
Ich habe von Energieträger gesprochen, also der “Stofflichwerdung”
von Energie.
Man kann Strom in Form von Batterien oder zb auch in Form von
Wasserstoff in einen Energieträger umwandeln.
Genau das aber ist nicht nötig, wenn die Oberleitung als “Kabel”
stets Kontakt zum Fahrzeug bietet.
Rechne mal aus, wie groß ein Akku sein müsste, der genug Strom
enthält, um einen ICE quer durch Europa zu befördern.
Ich vermute, das wird mehr als nur eine Mignonzelle sein.
Logischerweise gehen bei einem Leitungstransport auf Verluste mit in
die Rechnung … aber rechne lieber vorher mal aus, wie groß der Akku
ist … und dann darfst Du weiter argumentieren.
Dass der Strom auch produziert werden muss, ist mir tatsächlich neu.
Da hatte ich echt bis jetzt noch nicht dran gedacht, das ist
natürlich ein Problem, mit dem man sich mal auseinandersetzen müsste.
In sofern entschuldige vielmals ich mich für meinen sehr mangelhaften
Artikel.
> > Oder anders gesagt: wieviel “erzeugten Strom” verbraucht ein
> > Passagier pro Kilometer?
> > Das ist die entscheidende Größe.
>
> Das ist eine Milchmädchenrechnung. Die Bahn bedient längst nicht mehr
> die gesamte Fläche, und irgendwie müssen die Leute ja auch zum
> Bahnhof und vom Bahnhof weg kommen. Außerhalb der Ballungsräume
> bleibt da bisweilen nur das Auto (Taxi oder Privat-Pkw), weil
> schlicht keine öffentlichen Verkehrsmittel zu jeder Zeit überall hin
> fahren.
Ach was. Die Bahn fährt nicht in jedes Dorf. Tja, da hatte ich auch
nicht dran gedacht. Sowas.
Ich hatte mir vorgestellt, daß alle in einer Großstadt wie Hamburg
oder München wohnen, und es überall Straßenbahnen oder O-Busse gibt.
Die auf dem Dorf haben echt den schwarzen Peter.
Aber mal im Ernst: wenn man irgendwann die gesamte Verkehrsleistung
mit regenerativer Energie versorgen muß/will, dann macht diese
Milchmädchenrechnung durchaus Sinn.
Dann kann man sich nämlich fein überlegen, ob die Energie besser in
ein Auto mit Akku/Wasserstofftank Brennstoffzelle gesteckt wird, oder
aber besser in die Oberleitung der Bahn eingespeist wird, und so die
Strecke bis Hamburg zurückgelegt wird.
Ich sehe da kein einziges Milchmädchen mehr.