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  • Vielleicht dann, wenn ich mit der Bahn - Deutsche Bahn lenkt ein

    mal zum Monte Cassino reisen sollte. Eine Gedenkstätte zur
    Verdeutlichung der Sinnlosigkeit des Krieges.
    “Die Schlacht um Monte Cassino (17. Januar bis 18. Mai 1944) war mit
    vier Monaten Dauer eine der längsten Schlachten des Zweiten
    Weltkrieges mit schweren Verlusten auf beiden Seiten. Sie wird wegen
    der vielen unter den Alliierten kämpfenden Nationalitäten auch als
    die Vielvölkerschlacht des Zweiten Weltkrieges bezeichnet.
    Der Monte Cassino war ein wichtiger strategischer Punkt einer quer
    durch Italien gezogenen Verteidigungslinie (sog. Gustav-Linie). Hier
    im Westen Italiens waren die deutschen Stellungen am stärksten
    ausgebaut, um das Vordringen der Alliierten durch das Liri-Tal in
    Richtung Rom zu verhindern. Ende 1943 kam der Vorstoß der Alliierten
    an dieser Linie vor Cassino zum Stillstand.
    Am 17. Januar 1944 begannen die alliierten Truppen mit Angriffen auf
    die Stellungen der 1. Deutschen Fallschirmjägerdivision um die Stadt
    und den Berg. Diese Vorstöße blieben ohne Erfolg und brachten den
    angreifenden US-amerikanischen Einheiten hohe Verluste ein. Daraufhin
    zogen sich die Amerikaner zurück und wurden von Neuseeländern
    abgelöst. Für eine zweite Angriffswelle verlangte der Kommandeur der
    2. Neuseeländischen Division, General Bernard Freyberg, die
    Bombardierung der deutschen Stellungen und des Klosters, in dem eine
    deutsche Funkstation vermutet wurde. Zu einer Umgehung des Klosters,
    die mit einer aufwändigen Kesselbildung verbunden gewesen wäre, sahen
    sich die Alliierten zu diesem Zeitpunkt aufgrund ihrer großen
    Verluste nicht in der Lage.
    Am 15. Februar 1944 wurde das Kloster völlig zerstört, obwohl die
    deutschen Fallschirmjäger das Kloster gar nicht besetzt hatten,
    sondern sich mit ihren Verteidigungsstellungen 300 Meter davon
    entfernt in den Berghängen befanden. Den Wehrmachtsoldaten war das
    Betreten bis auf diese Entfernung um das Gebäude untersagt. Der
    deutsche Oberbefehlshaber in Italien, Generalfeldmarschall Albert
    Kesselring, hatte die Einbeziehung des Klosters in die Stellungen im
    Dezember 1943 mit Rücksicht auf die historische Bedeutung verboten
    und diese Entscheidung den Alliierten auch mitteilen lassen. Auf die
    Initiative des deutschen Fallschirmjägeroffiziers Oberstleutnant
    Julius Schlegel wurden Bibliothek (ca. 1200 historische Dokumente und
    Bücher) und weitere Kunstschätze des Klosters vorher rechtzeitig in
    die Engelsburg nach Rom in Sicherheit gebracht (siehe auch
    Panzerdivision Hermann Göring). Während des folgenden Bombardements
    warfen 229 US-Bomber der 12. und 15. Luftflotte in zwei
    Angriffswellen 435 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf dieses
    einzigartige Kulturdenkmal ab. Niemals zuvor in der Geschichte fiel
    auf einen einzigen Gebäudekomplex eine solch unvorstellbare Menge an
    Bomben. Durch den zusätzlich einsetzenden Artilleriebeschuss wurde
    Monte Cassino binnen drei Stunden in eine Trümmerwüste verwandelt. Zu
    Beginn des Angriffs befanden sich nur die Mönche und etwa 800
    Zivilisten im Kloster. Sie hatten Zuflucht in den Kellergewölben
    gesucht. 250 Menschen fanden durch die amerikanischen Bomben den Tod.
    Nach der Zerstörung besetzten am 17. Februar 1944 die deutschen
    Truppen die Klosterruinen und bezogen sie in ihre Verteidigung ein.
    Auch in den nächsten Monaten sollten sie den Berg trotz weiterer
    schwerer Angriffe halten können.
    Am 12. Mai 1944 begann die entscheidende alliierte Offensive. Während
    die Hauptzahl der Einheiten links und rechts zur Umgehung des Berges
    ansetzten, hatte das 2. Polnische Korps unter General Wladyslaw
    Anders den Auftrag, die Klostertrümmer im Frontalangriff zu erobern.
    Algerischen und marokkanischen Einheiten im französischen
    Expeditionskorps gelang die Umgehung des Berges und damit der
    Einbruch in die Gustav-Linie, die nun von den deutschen
    Fallschirmjägern nicht länger zu halten war. Aufgrund der nicht
    nachlassenden polnischen Vorstöße und der sich nun veränderten
    militärischen Gesamtsituation in Italien musste Kesselring am 17. Mai
    1944 den Befehl zum Rückzug erteilen. Am nächsten Tag konnten die
    exilpolnischen Verbände die aufgegebenen Klosterruinen kampflos
    einnehmen.
    Als das Hindernis von Monte Cassino überwunden war, konnte der
    alliierte Vormarsch auf Rom fortgesetzt werden.
    Die Schlacht um Monte Cassino, bei der 105.000 alliierte (unter
    anderem US-amerikanische, britische, gurkhas, anglo-indische,
    neuseeländische, französische, algerische, marokkanische und
    polnische) und 80.000 deutsche Soldaten kämpften, kostete rund 20.000
    deutsche und 12.000 alliierte Soldaten das Leben.
    Im heutigen Polen ist die Eroberung der Ruinen von Monte Cassino ein
    nationales Symbol für den Heldentod tausender polnischer Soldaten,
    die im Exil auf Seiten der Alliierten für die Befreiung Europas vom
    Hitlerfaschismus ihr Leben ließen. In anderen Ländern wird die
    Zerstörung und der Wiederaufbau des Klosters Monte Cassino als ein
    Mahnmal gegen den Krieg und für den Frieden angesehen.”
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Monte_Cassino
    Gruß
    Hermes

    15:02 |

    1 Kommentar »

    1. […] immer pünktlich, in der praxis > sieht das aber ganz anders aus. hm, ja ok. kann man so sehen. oder auch nicht. zum einen fuehlst du dich bestimmt nicht verarscht, wenn du mit dem auto unerwartet im […]

      Pingback von deine Bahn Infos » Re: Bahn und Telekom - Bahn wechselt von Vodafone zu T-Mobile — 19. April 2008 @ 00:03

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